Systematisch von der Mission zu den Zielen

Wer sich intensiv mit Management, lernender Organisation und nachhaltiger Unternehmensführung beschäftigt weiß, wie wichtig die Reflexion des einzelnen (Wissens-) Mitarbeiters (= Individuum) ist, in der Gruppe bspw. die Teamfähigkeit und auf der Ebene der Organisation die Reflexivität. Dann klappt das mit dem Lernen mit Blick auf die Wissensgenerierung, dem Können und dem Aufbau von Fähigkeiten und Fertigkeiten (= Kompetenzen), organisational dann auch mit der Wettbewerbsfähigkeit. Gut ist, wenn alle Führenden in einer Organisation den Zweck der Organisation kennen (= Mission; das „Warum“), eine geteilte Vision haben (= ein Bild vom Unternehmen in der Zukunft) und einen gemeinsamen Plan zur Realisierung entwickeln (= Strategie). Ziele spielen in diesem Kontext eine bedeutende Rolle: Ermöglichen sie doch das (Selbst-) Führen von Menschen (Leadership) und das Entwickeln von entsprechenden Arbeitsorganisationsformen (Management). Beides zusammen bildet das System oder moderner formuliert: formt den Organismus Organisation. Umso schöner ist es, dass ich Kunden dabei helfen darf, sich klarer über das „Wie“ zu werden und sie bei ihrer strategischen Arbeit begleiten darf. So wie bspw. die SWW Wohnbau GmbH, damals im Jahr 2012 mit einer Zielanalyse, der Ordnung und Beschreibung der Meta-Ziele bis hin zu der gemeinsamen Erarbeitung der Jahresziele 2017 im Workshop heute mit Blick auf morgen – plan, do, check, act auf Basis des (neuen) St. Galler Management-Modell.

Relaunch Intranet-Lösung der SWW

sww_intern_altFunktional Bewährtes setzt sich am Ende doch durch. Das gilt auch für die Intranet-Lösung der SWW als Informations- und Wissensplattform, entwickelt im Jahr 2012 auf Basis von WordPress und seit dem ohne Unterbrechung zuverlässig online. So weit, so gut.

Doch wie es bei solchen Anwendungen ist, sie kommen in die Jahre und die Ansprüche steigen. Parallel entwickeln sich die Systeme einschließlich der Plugin-Möglichkeiten weiter. Anpassungen beim Grafikdesign und der Usability einschließlich der Schriftanpassungen stehen an. Zudem sollte das SWW-Intranet auf verschiedenen Endgeräten wie PC, Notebooks, Tablets und Smartphones skalierbar sein – ja klar. sww_intern_neuNatürlich muss das SWW intern auch auf den verschiedenen Browsern laufen – fehlerfrei natürlich. Und für die Mitarbeiter von außen erreichbar sein, ein Extranet also, und das noch so sicher wie möglich.

Das wurde nun in dem Projekt Intranet-Relaunch umgesetzt nach dem Motto aus „alt“ mach „neu“  und ein erster Eindruck zeigt, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Die Nutzer sind glücklich, die Macher zufrieden und die Beschäftigung damit lehrt: Intranet ist ein Prozess, der idealer Weise nicht endet. Auf das nächste Relaunch-Projekt.

Wirklich ein Buch zum Lesen

reinventing_organizations_lalouxBücher gibt es ja wie Sand am Meer und das gilt auch für Fachbücher. Wann haben Sie ihr letztes gekauft und in Ruhe gelesen? Klar: keine Zeit dazu, so viel zu arbeiten, Anderes ist wichtiger, kaum Interesse, ausreichend selbstzufrieden…was hat das auch mit mir zu tun?

Nun treibt ja manche Menschen an, dass sie sich selbst Fragen stellen, ob und warum dies oder jenes so ist wie es scheint, der oder die tatsächlich so denken und warum sie sich heute so und morgen wieder anders verhalten – Kollegen wie Chefs. Vielleicht stellt sich auch die Frage nach dem Sinn der Existenz, der eigenen und des Ganzen, oder der Arbeit an sich. Ein Streben nach Erkenntnis und dem Wunsch nach der objektiven Wahrheit kann es auch sein, was Leser so antreibt. Und Lesen ist Arbeit, wie Denken übrigens auch, und bequemer ist sicher, es nicht zu tun.

Oder sie lesen einfach gerne, um ihren Geist etwas in Bewegung zu halten, zu trainieren. Dazu will ich ein Buch von Frederic Laloux empfehlen, das aus meiner Sicht ein sehr wertvolles ist. Klar geht es um Business und Management. Um Managementmodelle, evolutionäre Entwicklungen, Werte, Kultur u.v.a.m. Spannend ist die Betrachtung der Entwicklungsstufen und -linien der Menschheitsentwicklung in Zusammenhang mit Organisation. Es geht auch um Selbstführung und das, was Menschen so antreibt – in ihrem Leben und in der Arbeitswelt. Eine Selbstverortung wird so jedenfalls gut möglich, Basis dafür ist natürlich ein Selbst-Denken und die Selbstreflexion. Gute Erkenntnisse.

Die Sache mit den Seminaren…

probata_haufe_Mitarbeiter wollen lernen – die meisten zumindest. Und Organisationen buchen dazu Seminare oder laden Dozenten zu inhouse-Veranstaltungen ein. Gerade durfte ich an einem zweitägigen Seminar zum für mich nicht wirklich neuen Thema Projektmanagement (PM) teilnehmen. Veranstalter war die bekannte Haufe Akademie, wichtiger aber war der Referent Arn Praetorius. Ihm gelang es in unserer heterogenen Runde, Mitarbeiter wie Führungskräfte zu erreichen, zu sensibilisieren und Impulse zu geben. Gute Seminarunterlagen gab es obendrein zum Nachlesen der theoretischen Grundlagen. Interessant für mich, der selbst zehn Jahre PM dozierte, war nicht, wie sich die Inhalte gleichen. Erstaunlich war, wie sogar die Erlebnisse und Geschichten die gleichen sind, obwohl sie in völlig unterschiedlichen Branchen und Organisationen gesammelt wurden. Und Erfahrungen zeichnen gute Projektleiter wie gute Dozenten neben den „weichen“ Faktoren wie soziale Intelligenz & Co. ja aus. Meistens geht das einher mit einer gewissen Authentizität, Souveränität und Kommunikationsfähigkeit – wie in diesem positiven Fall gepaart mit Seniorität und Weisheit. Danke dafür!

Vereinheitlichung vs. Individualität: Wo bleibt das Ich?

SWWWenn mehrere Menschen das Gleiche tun ist es noch lange nicht dasselbe. Und sie sind auch nicht automatisch eine Gruppe. Diese auf den ersten Blick banale Erkenntnis kann im Arbeitsleben zu einer größeren Herausforderung führen. Zum Beispiel beim Bearbeiten von Mieteranliegen in der SWW – idealer Weise effektiv und effizient. Damit wir hier ein wenig mehr Klarheit schaffen bearbeiten wir im Projekt, wie einzelne Tätigkeiten von Mitarbeitern in verschiedenen Funktionen abteilungsübergreifend verrichtet werden (Analyse Ist-Zustand: Gespräche, Fragebogen), identifizieren Standard- und Sonderfälle (Beschreibung des Ist-Zustandes; Schnittstellen) und werden uns klar darüber, wie verschiedene Prozesse optimal ablaufen können (Definition theoretischer Soll-Zustand, Implementierung). So beschreiben und beschreiten wir gemeinsam den Grat zwischen Standardisierung als Basis für effiziente Abläufe und Empowerment als Grundlage für selbst denkende, selbst entscheidende und selbst handelnde Menschen. Und Menschen sind eben Individuen: mit ihrer eigenen Art, ihrem eigenen Selbstmanagement und ihren Likes and Dislikes. Fazit: Hier bleibt das Ich und die (Projekt-)Gruppe wird stärker.

Arbeitseffizienz: einfach, schnell und sicher.

codb_200pxSoftware ist idealer Weise Mittel zum Zweck, tut das was sie soll zuverlässig und unterstützt Mitarbeiter in den Arbeitsabläufen optimal. Dabei soll sie ergonomisch in der Bedienung gestaltet sein. CODB ist ein Programm zur digitalen Erfassung und Bearbeitung von Wertstoff-Ankäufen im Schrott-/Metallhandel und der Recyclingbranche. Es stellt die kompletten Funktionen des in diesem Kreise bekannten Gebrauchtwaren- bzw. Trödlerbuchs, führt die Abrechnungen automatisiert und die Dokumentation Datenbank gestützt durch. Zusätzlich bietet die bei einigen Kunden seit vielen Monaten erfolgreich eingesetzte Software vielfältige Statistik- und Reporting-Funktionen. Wertvollste Nebeneffekte: höhere Arbeitseffizienz, gesteigerte interne Wertschöpfung und Konformität mit den Anforderungen der Finanzbehörden. kuehner.com berät das Unternehmen in kommunikativen und stategischen Themenfeldern.

Zusammenarbeit verlängert

Wie schnell ein Jahr vergehen kann: Am 1.03.2012 begann die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführer Martin Kaiser vom Sozial-Wirtschafts-Werk des Landkreises Oberallgäu, seinem Führungskreis, seinen MitarbeiterInnen, nicht zuletzt den Azubis und mir. Nach einer Kennenlernzeit von zwei Monaten, verschiedenen strategischen Aufgaben und einer „Quasi-Probezeit“ von einem Jahr haben wir zum 1.3.2013 unseren Vertrag aus Überzeugung angepasst und erneuert. Vertrauen bildet dabei Basis. Und Vertrauen ist immer ein Vorschuss, den man erstmal selbstlos dem Anderen gibt in der Hoffnung, dass er sorgsam und umsichtig damit umgeht. Verlässlichkeit und Berechenbarkeit sind weitere Begriffe, die die Grundlage einer über die Jahre konstruktiven und belastbaren Kooperation bilden. Unser Fall ist ein positives Beispiel und ich freue mich darüber sehr.

monta jetzt mit eigenem YouTube-Channel

monta YouTube-ChannelDer YouTube-Channel der monta ist online. Gerade in der B2B-Kommunikation gilt, dass Produkte und komplexe Herstellprozesse anhand eines Filmes gut erklärt werden können. Die überarbeiteten und aktualisierten Filmversionen zum monta Klebebandwerk in deutscher und englischer Sprache sind inzwischen abrufbar, weitere Videos werden folgen. Bei der Überarbeitung half übrigens Jonathan Besler, ein junger Fotograf aus Hinterstein, der neben tollen Nachtfotos auch sensationelle Videos aus Einzelbildern macht.